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Die Klimakrise als Chance sehen? How dare you!

It’s real, it’s us , it’s bad, experts agree, it’s not too late.
Globaler Klimastreik, Weltklimagipfel, erwachsene Menschen, die sich aggressiv an der Medienpräsenz einer wort- und inhaltsgewaltigen Schülerin abarbeiten. Das Thema Klimaschutz steht weit oben auf der Agenda und wird auch von seinen Unterstützer:innen mit immer gemischteren Gefühlen betrachtet: Das eigene schlechte Gewissen nervt – weil man es einfach nicht schafft, so klimafreundlich zu leben, wie man es für richtig hält. Man sieht mit Entsetzen zu, wie Politiker:innen bei weltweiten meetings den Klimaschutz wieder nicht voranbringen. Fühlt Ermüdung und Lähmung, angesichts der Größe und Unübersichtlichkeit der zu bewältigen Aufgaben. Welche Chance soll darin bitte liegen?

Massiv interaktiv
Nach einem Impulsvortrag des Bremer Umweltphysikers Uli F Wischnath begibt sich das Publikum mit der App slido auf die Reise in das kollektive Bewusstsein: Wo sind die Hürden, die aktives Klimaschutzhandeln verhindern? Ist es toll oder grauenhaft, eine CO2 Bilanz von XY Tonnen zu haben? Und wie viel Sinn macht es, als Einzelne/r täglich auf’s Neue eine Aufgabe anzugehen, die eines Teams von Superheld:innen mehr als würdig wäre?

Alle sind Teil der Lösung
Mit dem Modellprojekt Klimaschutz For All will der gleichnamige Verein ab Anfang 2020 dazu anleiten, handlungsfähiger in Sachen Klimakrise zu werden: Denn Veränderungen zu erlernen, funktioniert denkbar schlecht im Rahmen eines Katastrophenabwehrprogramms. Stattdessen setzt das Programm auf Lernvorgänge, die auf kreativen, gemeinschaftlichen Prozessen beruhen. Und auf dem Wunsch Veränderungen zugunsten einer positiven Vision zu bewältigen – kann das ein Motor für wirksame Veränderungen und Lust am Klimaschutz sein?